Regio-Netze

Die Regio-Netze arbeiten seit 2002 unter dem Dach der Deutschen Bahn wie ein mittelständisches Unternehmen. Integrierte Verkehre, kurze Entscheidungswege durch die Verantwortung vor Ort und jeweils individuelle Ausprägungen sorgen für eine lokale Verankerung. Regio-Netze gibt es heute in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen und Sachsen.

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Die Regio-Netze stehen für einen attraktiven Schienenpersonennahverkehr auf vorrangig nichtelektrifizierten Strecken in ländlich geprägten Gebieten. Seit ihrer Gründung konnten die Regio-Netze auf ihren Strecken einen deutlichen Fahrgastzuwachs von 30 Prozent verzeichnen. Gleichzeitig wurde die Verkehrsleistung um 45 Prozent gesteigert. Heute liegt die jährliche Verkehrsleistung auf Basis von Verkehrsverträgen bei rund 17Millionen Zugkilometern. Rund 20 Millionen Fahrgäste sind jährlich innerhalb der Regio-Netze unterwegs. NE-Bahnen sowie Eisenbahnverkehrsunternehmen des DB Konzerns nutzen das gleichfalls durch die Regio-Netze verwaltete und instandgehaltene rund 1.150 Kilometer lange Streckennetz.

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Außer den 5 klassischen Regio-Netzen Erzgebirgsbahn, Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn, Kurhessenbahn, Westfrankenbahn und Südostbayernbahn gehört noch das Fahrzeug- und Technologiezentrum Chemnitz zu den Regio-Netzen.

Zum 1. Januar 2021 wurden die ehemals als eigene Profitcenter unter dem Dach der DB RegioNetz Verkehrs GmbH geführte Gäubodenbahn und der Vertriebsservice Ostbayern in die Südostbayernbahn integriert.

Die verkehrlich-organisatorische Führung der Regio-Netze obliegt der DB RegioNetz Verkehrs GmbH, einer 100%-igen Tochter der DB Regio AG. Für das Streckennetz und die Verkehrsstationen zeichnet die DB RegioNetz Infrastruktur GmbH organisatorisch verantwortlich. Beide GmbHs haben ihren Sitz in Frankfurt am Main und werden von einer dreiköpfigen Geschäftsführung geleitet.