Entlang der "Notenrouten" durch Leipzig

Auch jetzt mit Abstand machbar: Musikalische Stadtführung zu Fuß oder per Rad

Sepp Beck ©

Notenspur

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Ende der 90er Jahre entstand die Idee, die herausragende Leipziger Musikgeschichte im Stadtraum für Besucher auf eigene Faust erlebbar zu machen. Ein Wegeleitsystem aus eingelassenen Edelstahlintarsien führt die Besucher auf verschiedenen Routen durch Leipziger Stadtviertel an musikhistorisch bedeutende Orte. Dort vermitteln Stelen und Tafeln die wichtigsten Informationen. Auf der Website notenspur-leipzig.de finden sich darüber hinaus Hörszenen, die die Musikgeschichte der Stadt auch akustisch erlebbar machen, sowie Flyer, GPS-Daten und Karten zum Herunterladen. So können sich Besucher ganz individuell und ihrem Tempo fortbewegen und eigene Schwerpunkte setzen – und das entweder zu Fuß oder mit dem Rad. :

Andreas Schmidt ©

Notenbogen

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An die „Notenspur“ im Stadtzentrum mit etwa fünf Kilometern Länge schließt sich im Westen der ebenso lange „Notenbogen“ an. Der „Notenweg“ führt ebenfalls im Westen auf acht Kilometern durch Leipzigs Parks und Gärten.

Die Route des „Notenrads“ startet im Stadtzentrum und führt über 40 Kilometer in einer West- und Ost-Schleife an musikhistorische Orte außerhalb der Innenstadt. Hier verbindet sich das Musik- mit dem Naturerlebnis durch reizvolle Landschaften und die grüne Auenlandschaft.

Kleine Leipziger Notenspur

Die „Kleine Leipziger Notenspur“ wendet sich an Kinder: Sie umfasst Stationen der „Notenspur“, die mit kindgerechten Informationen und Hörszenen vermittelt werden. Ergänzt wird das Angebot durch den „Notenspur-Entdeckerpass“, der beispielsweise im Leipzig Tourist Service erhältlich ist. Er enthält Geschichten und Rätsel. Werden die gelöst, erwartet die Kinder sogar ein kleiner Preis.

notenspur-leipzig.de